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Lebkuchenbäckerei –
für helle Gedanken an dunklen Tagen

Brigitte Neumann

Bild Ernährung

Das Nudelholz rollt über den Teig. Die Kinder können kaum erwarten, ihn in Sonne, Mond und Sterne, in Engel und Herzen zu verwandeln. Bald schon wird das erste Blech in den heißen Ofen geschoben. Kurz darauf erfüllt der Duft nach frischen Lebkuchen den ganzen Raum. Nun noch Mandeln mit Zuckerguss ankleben – und am liebsten würde jeder gleich eine Probe kosten.
Gute Laune laut Rezept

Warum das so ist, haben Hirnforscher entdeckt: Der Verzehr von Gebäck aus Mehl, Zucker oder Honig, Butter und Eiern führt ebenso wie ein Spaziergang an der Sonne zur Bildung von „Glückshormonen“. Gesteigert wird dieser Effekt durch die typischen Weihnachtsgewürze wie Zimt, Nelken, Ingwer, Muskatnuss, Kardamom oder Safran. Vor allem die darin enthaltenen ätherischen Öle wirken euphorisierend, erwärmend oder entspannend. Sie erzeugen den typischen Duft, dessen Einatmen allein schon die Stimmung hebt.
Nicht vom Duft allein...

... leben viele gute Erinnerungen an die Weihnachtsbäckerei, sondern auch davon, dass gemeinsam gebacken und anschließend miteinander geteilt wird. Astrid Lindgren lässt die Kinder aus Bullerbü am Vormittag des Heiligabends zur Nachbarin ziehen, mit einem Korb voller selbstgebackener Pfefferkuchen und anderer Gaben. Sie erleben, wie Schenken ein Brückenschlag von Mensch zu Mensch ist. Auch so können Lebkuchen helle Gedanken in dunkle Tage bringen

Winterliches

Lebkuchenteig kann mehrere Tage kühl aufbewahrt werden.

Im Glühwein finden sich die typischen Lebkuchengewürze wieder.

Orangen mit Nelken gespickt verbessern das Wohnraumklima.

Kerzenlicht hebt die Stimmung ebenfalls.

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