Lebkuchenbäckerei – für helle Gedanken an dunklen Tagen
Das Nudelholz rollt über den Teig. Die Kinder
können kaum erwarten, ihn in Sonne, Mond und Sterne, in Engel
und Herzen zu verwandeln. Bald schon wird das erste Blech in den
heißen Ofen geschoben. Kurz darauf erfüllt der Duft
nach frischen Lebkuchen den ganzen Raum. Nun noch Mandeln mit
Zuckerguss ankleben – und am liebsten würde jeder
gleich eine Probe kosten.
Gute Laune laut Rezept
Warum das so ist, haben Hirnforscher entdeckt: Der Verzehr von
Gebäck aus Mehl, Zucker oder Honig, Butter und Eiern
führt ebenso wie ein Spaziergang an der Sonne zur Bildung von
„Glückshormonen“. Gesteigert wird dieser
Effekt durch die typischen Weihnachtsgewürze wie Zimt, Nelken,
Ingwer, Muskatnuss, Kardamom oder Safran. Vor allem die darin
enthaltenen ätherischen Öle wirken euphorisierend,
erwärmend oder entspannend. Sie erzeugen den typischen Duft,
dessen Einatmen allein schon die Stimmung hebt.
Nicht vom Duft allein...
... leben viele gute Erinnerungen an die Weihnachtsbäckerei, sondern auch davon, dass gemeinsam gebacken und anschließend miteinander geteilt wird. Astrid Lindgren lässt die Kinder aus Bullerbü am Vormittag des Heiligabends zur Nachbarin ziehen, mit einem Korb voller selbstgebackener Pfefferkuchen und anderer Gaben. Sie erleben, wie Schenken ein Brückenschlag von Mensch zu Mensch ist. Auch so können Lebkuchen helle Gedanken in dunkle Tage bringen
Winterliches
Lebkuchenteig kann mehrere Tage kühl aufbewahrt werden.
Im Glühwein finden sich die typischen Lebkuchengewürze wieder.
Orangen mit Nelken gespickt verbessern das Wohnraumklima.
Kerzenlicht hebt die Stimmung ebenfalls.





